Das Humboldt-Labor – Wissenschaften in Bewegung

Ende 2019 eröffnet in der Mitte Berlins das Humboldt Forum im Berliner Schloss. Mit dem Humboldt-Labor präsentiert die Humboldt-Universität zu Berlin im 1. Obergeschoss des großen Kulturprojektes einen vitalen Ort des Wissens und der Wissenschaften. In dem interdisziplinären Ausstellungsraum bekommt das Publikum auf etwa 1.000 m² Einblicke in die Vielfalt und Relevanz von Wissenschaft. Damit entsteht die Möglichkeit, die wissenschaftlichen Such- und Erkenntnisprozesse aus nächster Nähe zu erleben.

Das Humboldt-Labor versteht sich als lebendige Ideenwerkstatt. Seine Formate sind ebenso vielfältig wie seine Themen: In Ausstellungen, Workshops, wissenschaftlichen Experimenten, Vorlesungen, Diskussionsreihen, Performances, Medieninstallationen und Forschungsstationen im Raum bekommen die Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, sich mit aktuellen Forschungsfragen auseinanderzusetzen und an der Erprobung der Wissensformate der Zukunft teilzuhaben.

Ziel aller Akteure im Humboldt Forum ist es, drängende Themen unserer Zeit zur Diskussion zu stellen und gemeinsam dazu Position zu beziehen. Die Humboldt-Universität wird hierzu aus der gesamten Breite ihrer Forschung beitragen. Sie kann Inhalte fachlich vertiefen und unkonventionelle, komplementäre Standpunkte einbringen. Durch ihre Präsenz im Humboldt Forum nimmt die Humboldt-Universität ihre gesellschaftliche Verantwortung wahr und vermittelt wissenschaftliche Forschung auf verständliche Weise der Öffentlichkeit. Vor dem Hintergrund aktueller politischer und gesellschaftlicher Debatten sowie aus ihrer Tradition als Reformuniversität sieht sich die Humboldt-Universität dabei in einer Schlüsselposition.

Mit dem Lautarchiv wird eine ganz besondere der mehr als 40 wissenschaftlichen Sammlungen der Humboldt-Universität dauerhaft in das Humboldt Forum umziehen. Als eine der international bedeutendsten Sammlungen historischer Tonaufnahmen wird sie direkt im Humboldt-Labor untergebracht sein und dort für Forschungs- und Ausstellungsaktivitäten zugänglich sein. Als Sammlung mit vielen inhaltliche Schnittstellen zu den Fragestellungen der anderen Akteure im Haus steht es für den Anspruch des Humboldt-Labors, seine Themen im engen Austausch mit den Partnern im Humboldt Forum zu erarbeiten.

Organisatorisch ist das Humboldt-Labor am Hermann von Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik der Humboldt-Universität zu Berlin angesiedelt. Das Planungsteam kann sich auf die Expertise der Exzellencluster und -initiativen, der Fakultäten und Institute, der über 2.500 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie der rund 30.000 Studierenden der Humboldt-Universität, der Berliner Wissenschaftslandschaft und der internationalen Kooperationspartner stützen. Diese Breite an Personen und Themen wird jeden Besuch zu einem neuen Erlebnis machen.

Für weitere Informationen zu den grundlegenden Überlegungen und Ansätzen steht die Broschüre des Humboldt-Labors (November 2017) hier als PDF zum Download zur Verfügung.

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Humboldt-Universität zu Berlin